Diese Seite erklärt deutsche Alltagsrechtsfragen so, dass man danach handeln kann, und stellt kostenlose Werkzeuge daneben, die das eigene Dokument prüfen. Nebenkostenabrechnung, Mietvertrag, Arbeitszeugnis, Aufenthaltstitel. Auf Deutsch, Türkisch, Russisch, Ukrainisch und in weiteren Sprachen.
Wer verantwortlich ist
Hinter der Seite steht kein Unternehmen und keine Kanzlei, sondern eine Person: Mehmet Ceri aus Stuttgart. Die vollständige Anschrift steht im Impressum, die Erreichbarkeit unter [email protected].
Ich bin kein Anwalt und gebe mich auch nicht als einer aus. Was ich beitrage, ist Lesearbeit: den Gesetzestext, die veröffentlichte Rechtsprechung und die amtlichen Erläuterungen nebeneinanderlegen und daraus einen Satz machen, den man ohne juristische Vorbildung versteht. Jede Seite nennt die Quellen, auf die sie sich stützt, damit man das nachprüfen kann statt es glauben zu müssen.
Was diese Seite nicht ist
Keine Rechtsberatung. Eine Beratung im Einzelfall ist in Deutschland Anwältinnen und Anwälten sowie den nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz zugelassenen Stellen vorbehalten, und das aus gutem Grund. Diese Seite sagt, was im Gesetz steht und wie Gerichte es bisher ausgelegt haben. Ob das auf deine Situation zutrifft, entscheidet dein Fall und im Streit das Gericht.
Wo es eng wird, steht auf den Seiten, wohin man sich wenden kann. Mieterverein für Mietsachen, Gewerkschaft für Arbeitssachen, Migrationsberatung für Aufenthaltsfragen. Alle drei kosten einen Bruchteil einer Kanzlei und enthalten die Beratung.
Wie die Werkzeuge arbeiten
Die Prüfwerkzeuge laufen vollständig im Browser. Die Datei, die man auswählt, wird auf dem eigenen Gerät gelesen und dort ausgewertet. Sie wird nicht hochgeladen, nicht gespeichert und nicht weitergegeben. Wer das nachsehen will, kann während der Prüfung die Netzwerkanzeige des Browsers öffnen, dort passiert nichts.
Es gibt keine Anmeldung, kein Konto und keine Werbung. Ein Zähler erfasst, wie oft eine Seite aufgerufen und ein Werkzeug benutzt wurde, ohne Kennung des einzelnen Besuchers. Was dabei anfällt, steht in der Datenschutzerklärung.
Woher die Inhalte kommen
Grundlage ist immer der Gesetzestext in der Fassung, die im Bundesgesetzblatt steht, dazu die veröffentlichten Entscheidungen der Bundesgerichte und die amtlichen Angaben der zuständigen Behörden. Sekundärquellen wie Betriebskostenspiegel oder Statistiken werden benannt und mit Jahr angegeben.
Die Texte werden mit Hilfe von Software vorbereitet und vor der Veröffentlichung gegen diese Quellen geprüft. Wo eine Angabe strittig ist oder die Behörden sie unterschiedlich handhaben, steht das auf der Seite und wird nicht geglättet.
Jede Ratgeberseite trägt ein Prüfdatum. Was seit dem Start geändert wurde und warum, steht im Änderungsprotokoll.
Wie die Seite sich trägt
Die Prüfwerkzeuge und alle Erklärtexte sind kostenlos und bleiben es. Geld kostet nur, wer den fertig formulierten nächsten Schritt haben möchte, also den Brief mit Fristsetzung und Paragrafen. Wer ihn selbst schreiben will, findet auf der jeweiligen Seite, was hineingehört.
Es gibt keine Werbung, keine bezahlten Empfehlungen und keinen Weiterverkauf von Daten. Wenn hier eine Beratungsstelle empfohlen wird, dann weil sie günstiger ist als die kostenpflichtige Leistung dieser Seite.
Fehler melden
Wenn hier etwas falsch steht, will ich das wissen. Eine Mail an [email protected] mit der Adresse der Seite und dem strittigen Satz reicht. Was sich belegen lässt, wird korrigiert und mit Datum und Begründung ins Änderungsprotokoll aufgenommen, auch dann, wenn der Fehler peinlich ist.